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7. – 11. März | EZB und Aktienmarkt: Wie investiert man unter Hochspannung?

Entscheidungen, die sich auf die Aktienmärkte auswirken könnten, werden derzeit in einem rasanten Tempo getroffen. Als Reaktion auf die russischen Angriffe auf die Ukrainische beschloss die Europäische Kommission, Wirtschaftssanktionen zu verhängen, die einen Ausschluss russischer Banken aus dem Swift-System beinhalten, wodurch Russen daran gehindert werden, internationale Finanztransaktionen zu tätigen.

Diese von der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagene Maßnahme lähmt die russischen Vermögenswerte: Das Land muss sich also auf die Isolierung seiner Wirtschaft vorbereiten. 

Andere Sanktionen etablieren sich seit letzter Woche parallel dazu: Einstellung zahlreicher Flüge von Air France-KLM oder Lufthansa, Schließung des Luftraums auf russischer Seite oder Boykott von pro-russischen Reden in sozialen Netzwerken. Was klar ist: Die Lage ändert sich ständig.

Die EZB wird sich zu Wort melden

In diesen Krisenzeiten richten sich alle Blicke der Ökonomen und Investoren auf die Europäische Zentralbank. Letzte Woche kündigte der Chefökonom der EZB, Philip Lane, an, dass der aktuelle Krieg in der Ukraine dazu führen könnte, dass das Wirtschaftswachstum um 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte sinkt. Auch ein weitaus pessimistischerer Fall wird in Betracht gezogen: Er könnte zu einem Verlust von 1 % des europäischen BIP führen. Beachte jedoch, dass diese Schätzungen verfrüht sind und dass die Entwicklung des Konflikts jedes Szenario verändern könnte.

In diesem Zusammenhang wird die EZB am Donnerstag, den 10. März, ihre neuen Prognosen vorstellen. Während dieses von den europäischen Staats- und Regierungschefs mit Spannung erwarteten Treffens werden die Entwicklung der Geldpolitik sowie die Zukunft des APA besprochen: das Programm zum Ankauf von Vermögenswerten, mit dem die europäische Wirtschaftskrise bekämpft werden soll. Die angesprochenen Leitlinien könnten sich somit auf die europäischen Börsenplätze und die Richtung der großen Indizes auswirken.  

Vorsicht und Diversifizierung

Das sind deine Schlüsselwörter! Bedenke, dass du in Zeiten großer Konflikte besonders vorsichtig mit den Märkten und damit auch mit deinen Investitionen sein musst. Dennoch kannst du auch während solcher Ereignisse weiter investieren, indem du einige universelle Regeln im Hinterkopf behältst, wie z. B. Diversifizierung. Wenn du ausreichend diversifizierst, in verschiedene Anlageklassen, aus unterschiedlichen Ländern und Sektoren, dann schützt du dich vor starken Schwankungen.

Diversifizieren kann dich vor Panik bewahren! 

Wir haben übrigens einen Leitfaden für dich zusammengestellt, um dich optimal auf die Konjunktur vorzubereiten: Wie investiere ich in Zeiten der Volatilität? Er geht auf die beiden Strategien ein, die du bei Turbulenzen anwenden solltest: Diversifizierung und Dollar Cost Averaging!

Nachrichten über den Aktienmarkt 

Trotz der hochspannenden geopolitischen Lage geht das Leben am Aktienmarkt weiter, da einige Unternehmen diese Woche ihre Quartalsergebnisse veröffentlichen. Wir haben zwei interessante Gruppen ausgewählt, die es zu beobachten gilt:

  • Adidas : Der deutsche Sportbekleidungskonzern wird am Mittwoch, den 9. März, seine Quartalszahlen veröffentlichen. Trotz eines „good buzz“ mit seiner inklusiven Werbung, die für Sport-BH-Serien wirbt, die für verschiedene Brustformen geeignet sind, muss Adidas mit einem Rückgang des Aktienwerts kämpfen, der seit dem letzten Quartal um 13 % gefallen ist. Andererseits erklärt eine aktuelle Studie, dass diejenigen, die 2017 in Adidas investiert haben, ein Wachstum von 73 % verzeichnen konnten. Die langfristige Perspektive kann hier also durchaus zu bevorzugen sein!
  • DocuSign : Das Aufkommen der Telearbeit und der starke Übergang zu 100 % digitaler Arbeit haben dazu geführt, dass virtuelle Dienstleistungsunternehmen wie DocuSign florieren. Am Freitag, den 11. März, gibt der US-Konzern seine Quartalsergebnisse bekannt. Es wird erwartet, dass das Unternehmen einen Gewinn pro Aktie (EPS) von 0,48 US-Dollar ausweisen wird, was einem Anstieg von 29,73 % im Vergleich zum vorherigen Quartal entspricht. Der Umsatz wird voraussichtlich um 560,8 Millionen US-Dollar steigen, was einem Anstieg von 30,15 % im Vergleich zum Vorquartal entspricht.

Wirtschaftsdaten und Quartalszahlen

Montag – Handelsbilanz in China (Januar – Februar). Quartalszahlen von Xpeng Motors

Dienstag – Industrieproduktion in Deutschland und Spanien (Januar). BIP-Daten und Beschäftigungszahlen in der Eurozone (Q4). Quartalszahlen von NIO

Mittwoch – Handelsbilanz in Österreich (Dezember). Quartalszahlen von Deutsche Post, Adidas, Continental, United Natural Foods

Donnerstag – Industrieproduktion in Österreich (Januar). Inflationsrate in Irland (Februar). EZB-Entscheidung über die Zinssätze. Inflationsrate (Februar) und wöchentliche Arbeitslosenzahlen in den USA. Quartalszahlen von GBL, JCDecaux

Freitag – Inflationsraten in Deutschland und Spanien (Februar). Quartalszahlen von DocuSign, EssilorLuxottica

Bis bald, wenn wir die nächsten Seiten in unserem Börsenkalender befüllen. In der Zwischenzeit wünschen wir dir eine gute Woche an den Märkten!

Dieser BUX-Börsenausblick wurde von Clémentine Pougnet verfasst.

Alle in diesem Artikel dargestellten Ansichten, Meinungen und Analysen sollten nicht als persönliche Anlageberatung angesehen werden. Einzelne Anleger sollten ihre eigenen Entscheidungen treffen oder sich unabhängig beraten lassen. Dieser Artikel wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen zur Förderung unabhängiger Anlageforschung erstellt und gilt als Marketingmitteilung.

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